Gipfelstürmer zu Pferd

Mai-Oktober 

5 Reittage/6 Nächte 

1050 Euro

“Lebt euer Leben, lustvoll und tollkühn”

Herbert Fischer, Gründer der Deutschen Wanderreitakademie in Montabaur

Unser Trail für alle Pferde- und Naturfreunde, die die Herausforderung lieben und die auch mal mit Minimalgepäck unterwegs sein können.

Unser 4-tägiger Wanderritt über die Gipfel der Ostkarpaten. Über Stock und Stein geht es in entlegene Gegenden, zu den Bauern im Gyimesi Tal, auf einsame Hütten und quer über den Hauptkamm der Karpaten. 

Auf dieser Kurztour bekommt ihr einen hautnahen Einblick in das Leben des Bergvolkes der Tschangos in einem Land, in dem die Zeit stillgestanden zu sein scheint. Ihr erklimmt auf dem Rücken unserer mutigen Pferde und Ponies Gipfel um Gipfel des Harghita Gebirges und werdet unterwegs immer wieder kleinen und größeren Herausforderungen begegnen, die es gemeinsam mit euren vierhufigen Freunden zu bezwingen gilt.

Dieser Trail wird mit Packpferd geritten, da unsere Nachtlager teils unerreichbar mit dem Auto in der Wildnis liegen. 

 

Auf einen Blick
  • 5 Reittage/ 6 Übernachtungen
  • Probe Reittag rund um den Hof, danach 4-tägiger Wanderritt über etwa 100 km durch die wilden, ursprünglichen Karpaten
  • Optionaler Verlängerungstag zubuchbar (70 Euro pro Person)
  • Täglich zwischen 4 und 6 Stunden im Sattel
  • Verlässliches, trittsicheres Wanderreitpferd mit Zubehör
  • Erfahrener, deutschsprachiger Reitführer
  • reichhaltiges Frühstück und warmes, landestypisches Abendessen
  • Tägliches Satteltaschen Picknick
  • Lokale alkoholische Getränke inklusive (Bier, Wein, Schnaps)
  • 3 Übernachtungen in behaglichen, ofenbeheizten Doppel- und Mehrbettzimmern auf dem Wanderreithof in den Bergen
  • 3 Übernachtungen in Hütten und einfachen Bauernhöfen
  • Abenteuer Off Road Fahrt zum Berghof und zurück
  • Hot Pot: holzbeheizte Badetonne mit warmem Salzwasser inklusive
  • Sauna im Wald inklusive 
  • Kostenlose, sichere Parkplätze
  • Maximale Gruppengröße: 10 Reiter
  • Gruppenrabatt auf Anfrage

Du bist hungrig auf Abenteuer? Liebst die Herausforderung? Dann sei dabei und sichere dir jetzt deinen Platz

Reisebeschreibung

1.Tag:

Nach eurer individuellen Anreise nach Gheorgheni nehmen wir euch mit auf eine abenteuerliche Geländefahrt: es geht auf unseren Hipparion Wanderreithof, der versteckt inmitten purer Natur in den Bergen der Ostkarpaten liegt. Mit etwas Glück können wir auf unserer Fahrt vielleicht schon einen Hirsch, Auerhahn oder gar einen Bären erspähen. Angekommen auf dem Hof, lädt euch unser Hot Pot ein, euch im heißen Salzwasser von eurer Anreise zu erholen. Nachdem ihr euch  mit unseren Pferden bekannt gemacht haben und eure Zimmer bezogen habt, verwöhnt uns unsere Köchin Brigitta mit einem original szeklerischen Abendessen im urigen Blockhaus.

2.Tag:

Nach dem Frühstück unternehmen wir am heutigen Tag einen Proberitt. Heute lernt ihr euer Pferd und die Ausrüstung kennen. Es geht auf den Hauptkamm der Karpaten. Bezaubernde Aussichten erwarten uns. Zurück führen wir die Pferde steil bergab ins Tal, bevor es auf einem kleinen romantischen Pfad durch Bach, Wald und Flur auf den heimischen Hof zurückgeht.

Am Abend setzen wir uns beim gemeinsamen Essen noch einmal zusammen und besprechen die wichtigsten Punkte unseres Abenteuers noch einmal genauer durch.

Nach dem Essen gilt wie immer: Sauna und Hot Pot stehen bereit. Die nächsten Tage werden lang und auch herausfordernd für die Muskeln, sodass man sich heute noch einmal richtig verwöhnen kann.

Reitzeit: im Sattel etwa 4 Stunden, plus etwa 30 Minuten zu Fuß 

3.Tag:

Früh am nächsten Morgen treffen wir uns zum Frühstück im urigen Blockhaus. Dort besprechen wir unsere Tour und teilen die Pferde ein. Anschliessend holen wir wieder unsere Pferde von den weitläufigen Wiesen der Hipparion Ranch. 
Danach geht es auch schon los; wir erklimmen zunächst den Hauptkamm der Karpaten. Steil geht es bergauf bis an den Fuß des „Roten Steins“ (ca 1500 m), wo wir eine erste kurze Rast einlegen. Dann gelangen wir über steinige Pfade dich den Hasmas Nationalpark auf die sogenannte “Weisse Wiese”, die ihren Namen aufgrund der unzähligen weissen Kalksteine und Felsen trägt. 

Mit etwas Glück treffen wir auf die halbwilde Csango Pferdeherde, welche uns hin und wieder zu einem gemeinsamen Galopp über die weite Wiese einladen.

Dann steigen wir ab und führen unsere Pferde vorbei am “Schwarzlauch” hinab bis ins Dorf Haromkut, zu deutsch „Drei Brunnen“. Der Weg ist steinig und steil, der Abstieg dauert in etwa 45 Minuten.

Am Beginn des Dorfes erklimmen wir unsere Ponies und durchreiten im flotten Trab das idyllische Dörfchen.
In Haromkut führen die Menschen noch ein sehr ursprüngliches Leben. Die sogenannten „Csangos“, die hier am Fuße des „Schwarzlauchs“ (1771 m) angesiedelt sind, führen ein beschauliches Leben. Die Familien leben hier zum Großteil noch als Selbstversorger. Vieles wird hier noch von Hand gemacht; das Bestellen der Felder sowie auch die jährliche Heuernte. Das Pferd ist aus dem Arbeitsleben der Bevölkerung nicht wegzudenken, dient es doch als Transportmittel von Holz, Heu, und noch zuletzt auch als Fortbewegungsmittel.
Wir übernachten heute bei der Familie von István, der am Rande des Dorfes mit seiner Frau Maris und seinen vier Kindern einen kleinen Bauernhof besitzt.
Während Maris ein traditionelles Abendessen für uns zubereitet, können wir eine geologische Besonderheit des Dorfes besuchen; die „warme Quelle“, die auch im kalten Harghita Winter eine Temperatur von 4 Grad niemals unterschreitet.
Warum das so ist, stellt die Geologen bis heute vor ein Rätsel. Danach suchen wir noch die Dorfkneipe auf, wo uns die Wirtin wahlweise ein kühles Bier oder frisch gemolkene Kuhmilch anbieten kann; auch diese Familie betreibt noch einen Bauernhof mit hofeigener Käserei.

Während die Kühe nebenan gemolken werden, setzen wir uns zu den Einheimischen and den Tisch, genießen unser Bier und die Atmosphäre an diesem wunderschönen Ort. Ganz ohne WLAN, ganz glücklich und auch ein bisschen müde.

Reitzeit: im Sattel ca 4 Stunden, zu Fuß etwa 1 Stunde 

3. Tag:

Frisch ausgeruht geht es nach einem herzhaften Frühstück, serviert von unserer Gastgeberin Maris, wieder auf die Pferde. Zunächst einmal  durchreiten wir auch den rumänischen Teil des Dorfes.

Dann geht es auf die Auen des Dorfes, an dem tagsüber die zahllose Schafe und Kühe der Bauern grasen.

Ein herrlicher Galopp wartet auf uns, dann geht es in die malerisch schöne Ilja Schlucht. Rund 2 Stunden durchreiten wir diesen magischen Wald mit seinen steilen Klämmen . Schiedlich gelangen wir zum Ilia Pass auf 1170 Metern. Hier oben sehen wir viele Sennereien und im Sommer (Juni- September) auch zahlreiche Schäfer, die mit ihren Tieren über die weiten Ebenen ziehen. Unterwegs begegnen uns auch immer wieder Herden mit Halbwildpferden, die hier in den Sommermonaten frei durch die Landschaft ziehen. Erst im späten Herbst werden die Tiere wieder eingefangen und in die Dörfer zurückgebracht, wo sie den Winter verbringen und ihren Besitzern beim Holzrücken behilflich sind.
Nach einem erneuten Anstieg erreichen wir das Plateau des „Öcsem“ (1707m), von wo aus wir einen eindrucksvollen Ausblick aufs Harghita Gebirge haben.Bei guten Wetterverhältnissen kann man in der Ferne sogar das „Fagarasch“ Gebirge erkennen, in welchem die höchsten Gipfel Rumäniens zu finden sind.
Bevor wir an unserem heutigen Nachtlager ankommen, wartet noch eine kleine Herausforderung auf uns und unsere Pferde:
Wir müssen die steilen Felsen des Schäfersteins hinabklettern. Doch auf unser solides Schuhwerk mit gutem Profil ist Verlass und wir erreichen die Hütte am „Einsamen Stein“ (1707m), wo schon unsere heutige Gastgeberin Aranka auf uns wartet. Gemeinsam mit ihrem Mann Zoli betreibt sie seit vielen Jahren die Schutzhütte mitten im Hasmas Nationalpark. Dieser magische Ort kann nur zu Fuß oder Pferd erreicht werden. Und so ist auch unser heutiges Abendessen und das Feierabend Bier den steilen Weg vom Dorf hier nach oben per Packpferd gereist.
Wir schlafen in einem der beheizbaren Zimmer der Unterkunft in Stockbetten.

Reitzeit: im Sattel etwa 5 Stunden plus eine Führstrecke von etwa 30 Minuten  

4. Tag:

An unserem dritten Reittag führen wir die Pferde zunächst bergab bis zum Olt Fluss, der Abstieg dauert etwa 1 Stunde.

Wir gelangen schließlich in die ehemalige Minenstadt Balan, wo wir unsere Trinkflaschen wieder auffüllen können.

Hernach reiten wir steil zur Ebene von „Fekete Rez“ (1568m) Auch hier treffen wir wieder auf etliche Sommeralmen mit Tieren; dann geht es durch dichte Fichtenwälder hinab ins idyllische Dörfchen Marosfö, wo wir bei einer Bauernfamilie übernachten, die ihren Hof zu einer netten, kleinen Pension umgebaut haben.
Um unser leibliches Wohl kümmert sich heute die Gastgeberin Katalin, die auf der Aussenterasse am offenen Feuer das Abendessen für uns zubereitet.
Die kleine Pension ist ausgestattet mit insgesamt 3 Badezimmern, in denen wir eine heisse Dusche nehmen können.

Reitzeit im Sattel etwa 4 Stunden und zu Fuß 1,5 Stunden

5. Tag:

Unser letzter Reittag führt uns als erstes wieder durchs Dorf, hinauf zur Hochebene von „Fekete Rez“. Von hier ab geht es durch Wälder zum „Lok Nyereg“, wo wir Mittagsrast halten und unsere Pferde neben einer Sennerei grasen lassen.
Frisch gestärkt reiten wir durchs Tal von Balan, wo wir immer wieder auf frische Bärenspuren treffen.
Ganz in der Nähe befindet sich ein Auswilderungszentrum für Braunbären, sodass die Bärendichte hier ungewöhnlich hoch ist.
Kurz vor dem heimischen Hof müssen unsere Pferde noch einmal alles geben; der Weg vom Tal hinauf zur Hipparion Farm ist steil und teils unwegsam mit schlammigen Pfaden.
Doch wenn uns am Hoftor schon freudig das Hunderudel empfängt, sind alle Mühen vergessen.
Nach dem Absatteln der Pferde ist Entspannung angesagt.
Wer mag, kann ein Bad im Hot Pot nehmen, den frischen Kuchen der Farm geniessen oder einfach im Liegestuhl abschalten und den Blick über die umliegenden Berge schweifen lassen, die wir in den vergangenen Tagen gemeinsam mit unseren vierhufigen Partnern bereist haben.
Am Abend treffen wir uns wieder zum Abendessen in der Blockhütte.
Zeit, sich mit den Mitreiten auszutauschen und vielleicht bei einem Glas Wein schon neue Reisepläne zu schmieden?
Reitzeit: im Sattel etwa 5 Stunde, zu Fuß 30 Minuten 

6. Tag:

Wer möchte, kann einen Verlängerungstag auf der Farm zubuchen und heute nach Herzenslust entspannen. Sauna, Hot Pot, ausschlafen, einfach die Atmosphäre auf der Wanderreit Alm geniessen.

Für alle anderen heisst es heute Abschied nehmen. Nach dem Frühstück bringt euch  unser Geländewagen wieder sicher zurück ins Tal nach Gheorgheni, von wo aus ihr eure individuelle Heimreise antretet.

Anforderungen:

Du solltest sicher in allen Grundgangarten ( Schritt, Leichttrab, Galopp) sein und dein Pferd selbständig unter Kontrolle halten können.

Normale bis gute Grundkondition erforderlich. Die Pferde müssen passagenweise sehr steil bergab geführt werden.

Gewichtslimit für diese Tour:

85 Kilo (Ausnahmen nur nach persönlicher Absprache, bitte kontaktiert uns vorab)

Mitzubringen:

Gute Trekkingschuhe, gute Regenkleidung, Stirnlampe, Schlafsack.

Eine ausführliche Packliste wird dir mit der Anmeldung zugesandt.

Wichtige Hinweise:

-vegane Verpflegung ist bei diesem Trail nicht möglich.

-In Ausnahmenfällen kann auf vegetarische/glutenfreie/laktosefreie Verpflegung Rücksicht genommen werden. Bitte beachtet, dass in diesem Falle die Gerichte nur in einfacherer Form angeboten werden können.

Bitte sprecht eure Bedürfnisse in jedem Fall vorher mit uns ab.

 

Termine

19.- 25.05.2024 *wenige freie Plätze*

09.- 15.06.2024

23.- 29.06.2024

11.- 17.08.2024

25.-31.08.2024

08.- 14.09.2024

22.- 28.09.2024

06.- 12.10.2024 AUSGEBUCHT 

20.- 26.10.2024

Buchung der Gipfelstürmer Tour